ag-tech.systems schließt Seed-Finanzierungsrunde mit NRW.BANK und neuen strategischen Investoren ab
Die Förderbank NRW.BANK und die neu gegründete ag-tech Beteiligungs GmbH & Co. KG treten einem Gesellschafterkreis bei, dem bereits Raiffeisen Ventures und der Leistungselektronik-Spezialist ISEG Leistungselektronik Sachsen angehören
Geilenkirchen, August 2026 – Die ag-tech.systems GmbH, Entwicklerin einer elektrophysikalischen Plattform zur Unkrautbekämpfung und Sikkation, gibt heute den Abschluss ihrer Seed-Finanzierungsrunde bekannt.
Zu den neuen Investoren dieses Closings zählen die NRW.BANK, die Förderbank für Nordrhein-Westfalen, die über ihr Seed-Finanzierungsprogramm NRW.SeedCap investiert, sowie die ag-tech Beteiligungs GmbH & Co. KG, eine neu gegründete Beteiligungsgesellschaft, die von mehreren Family Offices getragen und von Nicolas Hübner, Managing Partner des Family Office Hübner Invest GmbH, zusammengeführt wurde.
Sie ergänzen einen Gesellschafterkreis, dem bereits die Raiffeisen Ventures GmbH angehört, der Wagniskapitalarm der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main AG, sowie die ISEG Leistungselektronik Sachsen GmbH, ein Spezialist für Hochspannungs-Leistungselektronik mit enger technologischer Nähe zur elektrophysikalischen Technologie von ag-tech.systems. Hinzu kommen mehrere Business Angels mit langjähriger Branchenerfahrung.
Damit vereint der Investorenkreis öffentliche Innovationsförderung, landwirtschaftliche Expertise, unternehmerisches Kapital und Kompetenz in der Leistungselektronik. Das spiegelt die Breite der Partner wider, die ag-tech.systems für die Skalierung seiner Plattform zum Pflanzenschutz gewinnt.
“Mit der NRW.BANK und diesem Kreis strategischer Investoren haben wir beides: die finanzielle Reichweite und das Branchen-Know-how, um ag-tech.systems auf neue Kulturen und neue Märkte auszuweiten.”
„Wir sehen erhebliches Potenzial in der Technologie von ag-tech.systems und in ihrer Fähigkeit, Landwirten eine wirksame Alternative zu konventionellen chemischen Verfahren des Pflanzenschutzes zu bieten. Wir freuen uns, einen starken Kreis unternehmerischer Investoren zusammengeführt zu haben, der Marcus und sein Team in der nächsten Wachstumsphase des Unternehmens unterstützt“, sagt Nicolas Hübner, Managing Partner der Hübner Invest GmbH.
„Innovationen sichern die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft. Entscheidend ist, dass gute Ideen nicht in der Entwicklungsphase stecken bleiben, sondern den Weg in den Markt finden“, sagt Gabriela Pantring, Vorsitzende des Vorstands der NRW.BANK. „Dafür brauchen gerade junge Unternehmen das passende Kapital. Mit unserer Beteiligung an ag-tech.systems unterstützen wir eine Technologie aus Nordrhein-Westfalen auf diesem Weg und stärken damit Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in unserem Land.“
Ausblick
Das frische Kapital fließt in die nächste Phase der Produktentwicklung. Im Mittelpunkt steht die Markteinführung des epc.160 im Jahr 2026 für die Sikkation von Kartoffeln, die Abtötung von Zwischenfrüchten und die Bekämpfung invasiver Unkrautarten wie Erdmandelgras.
Darüber hinaus will das Unternehmen größere Maschinen für den großflächigen Ackerbau in Nordamerika entwickeln, die Anwendung auf weitere Zielkulturen ausweiten, darunter die Sikkation von Hafer sowie Zuckerrüben, Braugerste, Raps, Weizen, Kichererbsen und Baumwolle, und die internationale Expansion über Deutschland hinaus in Märkte wie Kanada, die Niederlande und das Vereinigte Königreich beschleunigen.
ag-tech.systems auf der PotatoEurope 2026
ag-tech.systems präsentiert seine elektrophysikalische Technologie zur Unkrautbekämpfung und Sikkation auf der PotatoEurope 2026, der internationalen Freilandausstellung für Kartoffelanbau und Kartoffeltechnik. Die Messe findet am 9. und 10. September 2026 auf dem Rittergut Gestorf in Springe bei Hannover statt.
Über ag-tech.systems
Die ag-tech.systems GmbH ist ein deutsches Agrartechnik-Unternehmen, das eine elektrophysikalische Technologie zum Pflanzenschutz entwickelt. Mithilfe von Hochspannungsstrom und einer eigens entwickelten Leitflüssigkeit bekämpft die Plattform Unkräuter und unerwünschten Aufwuchs von der Wurzel bis zum Blatt, ohne synthetische Herbizide. Sie hinterlässt keine chemischen Rückstände in Boden, Kulturpflanzen oder Lebensmitteln und bietet Landwirten damit eine physikalische Alternative zu synthetischen Herbiziden.
Das Unternehmen hat seinen Sitz in Geilenkirchen, Nordrhein-Westfalen.